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Was ist neu in Odyssey

#1
Der Alpha-Test läuft jetzt ein paar Wochen und die erste Begeisterung ist verflogen. Im Moment läuft die Phase 2 mit eigenem Schiff. Zeit mal ein paar Punkte aufzuzählen, was Odyssey so mit sich bring außer den hässlichen Bugs.


Reisen durchs All ohne Raumschiff auch über weite Strecken mit Apex Interstellar:
Um kein Ungleichgewicht ins Spiel zu bringen verlaufen die Reisen in Echtzeit, wie als wenn man ein Taxi gebucht hätte. In dem Fall eine Adder. Ob diese abgeschossen werden können und man hilflos ausgeliefert ist, kann ich nicht sagen.

Leben im All auf zwei Beinen:
Sobald man aus dem Raumschiff aussteigt, sinkt die Energie des Anzugs, abhängig von Temperatur, Bewegung, Schilde etc. Man kann Energiezellen und Medikits mitnehmen, um diese Zeit zu verlängern. In Stationen, die mit Energie versorgt sind, kann man den Anzug aufladen.
Fast alle Aktionen, die man mit den Werkzeugen durchführt kosten Energie. Der Standard-Pilotenanzug ist wie eine Sidewinder. Zu nichts zu gebrauchen.
In den Stationen wird man regelmäßig gescannt, wenn man den NPCs-Soldaten zu nahe kommt. Entzieht man sich dem Scan, bedeutet das Todesstrafe. Man kann andere Spieler und NPCs ebenfalls scannen und deren Sicherheitslevel kopieren um Zutritt zu gesperrten Bereichen zu bekommen. Wenn man sich beim Scannen oder Betreten erwischen lässt -> Todesstrafe. Hat man gestohlene Sachen bei sich und wird gescannt -> Todesstrafe. Kappe ich die Sauerstoffversorgung eines Gebäudes, ist die ganze Station in heller Aufregung. 20 Soldaten kommen: Todesstrafe.
Es gibt in den Stationen Terminals, wo man eine Liste des Personals einsehen kann und auch das Inventar der einzelnen Gebäude. Je nach Sicherheitslevel, kann man auch sehen, wie die Zugangscodes für verschlossene Kisten und Schränke lauten. Bei einer Station ohne Strom kann man ein wenig Energie von seinem Anzug spenden, um Terminals oder Türsteuerungen zu aktivieren. Über die Terminals kann ich mir auch die Missionsziele markieren, damit man sie leichter findet.

Engineering von Anzug und Waffen:
Jeder Anzug hat fest zugewiesene Werkzeuge und Waffenslots. Das Engineering ist eigentlich kein Engineering wie bei den Schiffen, sondern Upgrades. Die möglichen Upgrades kann man sich schon beim Kauf anschauen. Für die Upgrades braucht man allerdings wie beim Engineering Materialien. Es handelt sich aber um andere Mats, als beim Engineering.

Tauschen von Materialien:
Zumindest die Mats für die Anzüge und Waffen werden mittels Zwischenwährung getauscht und nicht mehr direkt. Meine Erfahrung bisher ist, dass es für diese Zwischenwährung kein dauerhaftes Konto gibt. Man gibt dem Händler Materialien, das Konto füllt sich und man kann sich für diesen Betrag andere Mats aussuchen. Wenn der Handel abgeschlossen ist, verfällt das restliche Guthaben.
Ob dieses Verfahren für die herkömmlichen Materialien ebenfalls angewendet werden wird, ist nicht bekannt.

Konfliktzonen:
Herrscht in einem System Krieg, erscheinen zu den üblichen Konfliktzonen auch auf den Planen solche Gebiete, die zu Fuß bekämpft werden. Da muss man sich vorher auf einer Station einschreiben. Hat den Vorteil, dass man nicht für jede Konfliktzone neu auswählen muss. Man kann beim zuständigen Offizier jederzeit die Seite wechseln. Dann geht es entweder per Dropship-Taxi (in der Alpha noch eine Vulture) oder mit eigenem Schiff ins Konfliktgebiet. Dort wird nur zu Fuß gekämpft. In der Alpha habe ich bisher nur Dominationmodi erlebt, also bestimmte Gebiete erobern und halten.

Waffen:
Läuft wie bei den Schiffen auch. Es gibt Energiewaffen, die die gegnerischen Schilde schneller runterbrutzeln und Projektilwaffen, die dann mehr Schaden auf die Panzerung machen. In der Alpha noch nicht vorhanden, aber in der Endversion gibt es dann auch noch Plasmawaffen, die absoluten Schaden machen. Da heißt es wie bei den Schiffen auch: Entweder durch Waffenwahl oder Upgrades auf beide Schadensarten achten.
Es gibt auch Granaten. Einige erzeugen Schilde, andere zerstören Schilde. Und natürlich die Klassiker, die Bumm machen.
Einige Waffen sind für den Kampf gegen Raumschiffe geeignet. Ich denke, da wird am Balancing noch ordentlich geschraubt, deswegen lohnt es sich hier nicht viele Worte darüber zu verlieren.

Missionen:
Die Missionen werden auf den Stationen über Terminals angenommen und auch abgegeben. Zudem sind die Stationen voll mit NPCs. die zusätzliche Missionen vergeben. Mit diesen Personen kann man um die Belohnung handeln. Hierfür sind neue Ränge geschaffen worden, die wahrscheinlich auch bis Elite gehen. Je höher der Rang umso mehr kann man aus einer Mission herausholen.

Die Bar:
Auf fast jeder Station gibt es eine Bar. Hört sich gemütlich an, ist aber in Wirklichkeit ein Schwarzmarkt. Dort kann man auch seine Materialien tauschen. Wenn man zu Fuß auf Mission ist, stößt man zwangsläufig auf Kisten und Schränke mit Gegenständen darin. Mal mehr und mal weniger wertvoll. Außer den Materialien habe ich den Sinn der anderen Gegenstände noch nicht erfassen können. Da es sich aber grundsätzlich um gestohlene Sachen handelt, muss ich sie los werden. Das passiert an der Bar. Sobald man wieder in einem Raumschiff sitzt, kümmert sich kein Sicherheitspersonal mehr um diese gestohlenen Waren. Man kommt also ohne Probleme zur Bar, verkauft das Zeug und weiter geht's. Welche Auswirkungen das auf die BGS hat ist bislang ungewiss, aber das sollte man dringend im Auge behalten.



So, das wars erst einmal. Wer noch was hinzufügen möchte, kann das gerne machen. Wird sicher noch viel Neues kommen.


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Burn the land and boil the sea
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#2
Danke für die Zusammenfassung!
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#3
Ein paar Impressionen zur neuen Oberfläche.


Angehängte Dateien Bild(er)
       
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#4
Ja, die "Mortalitätsrate" von harmlosen, unschuldigen CMDR mit Raketenwerfer auf dem Rücken ist bei bewohnten Stationen doch sehr extrem. Die Stationssicherheit hat aktuell noch eine sehr amerikanische Mentalität Icon_e_biggrin
Ich hoffe sehr, dass es da noch andere Lösungen bzw Strafen gibt, als stehenden Schießbefehl und Todesstrafe für jedes geklaute Bonbon. Bin auch schon mal erschossen worden, weil ich mir n Geschützturm zu nahe angeschaut habe, also irgendeine Form von Warnung und "humanere" Strafen wären wirklich gut.

zu den Taxis: Ja, die sind angreifbar und können zerstört werden, Schaden nehmen die aus jeder Quelle wie ein "normales" Schiff auch und halten in etwa so viel aus, wie man es von einer Adder erwartet...
Bei Reddit gibts auch einen schönen Beitrag dazu, dass die Taxis sofort geplatzt sind, wenn ein anderer Spieler beim Starten mit dem Anzugjetpack auf das Schiff gesprungen ist. Ob das schon gefixed ist, weiß ich nicht.

Zum Kampf: Gerade wenn man weit entfernt ist, kann man mit einer ruhigen Hand, dem Kinetikgewehr und etwas Blei in das hässliche Gesicht des Ziels quasi jeden NPC mit einem Treffer ausschalten, bevor dieser was mitbekommt und/oder seine Schilde aktiviert.
Falls später noch präzisere Kinetikwaffen als Sturmgewehre eingeführt werden, sind die natürlich noch besser geeignet.
Außerdem kann man Dächer von Stationsmodulen hervorragend als Deckung nutzen, die NPCs bleiben bislang nämlich immer auf dem Boden der Tatsachen. Ob sie später auch etwas abgehoben sein werden und Spielern auf Dächer folgen, ist natürlich ne andere Frage.

Konfliktzonen sind quasi die 10 Minuten Call of Duty in Elite. Eine NPC-Vulture bringt einen ggf zusammen mit Kumpels rein und man wird tatsächlich richtig abgeworfen. Jetpack vorm Aufprall benutzen, sonst sind die Schilde weg! Danach gehts ordentlich rund, die KI ist dabei durchaus anständig, hat aber noch einige Macken.
Die Kombination aus dem Laser-SMG und dem großen Kinetikgewehr halte ich selbst aktuell am effizientesten. NPCs haben auch schon Zugriff auf alle Waffen, darunter auch eine Schrotflinte und ein Scharfschützengewehr. Nicht sehr gemütlich, wenn man die nicht rechtzeitig gesehen hat...
Häufig sind die Schauplätze übrigens ohne Strom. Dementsprechend gehen Türen nicht auf (können aber aufgelasert werden), die Lampen sind aus und die Energiestationen funktionieren nicht. Gerade Letzteres ist ziemlich gefährlich, weil der Kampfanzug sehr energiehungrig ist und diese Ladestationen trotzdem auf der Minimap als solche angezeigt werden.
Glücklicherweise stellt die gewählte Fraktion im Laufe des Kampfes mobile Feldladestationen auf, darüber hinaus muss man dann mit seinen Energiezellen haushalten.
Besiegte NPCs lassen übrigens aktuell nichts fallen, weder Mats noch Waffen oder Munition. Nicht unwahrscheinlich, dass das aber nachträglich geändert wird.

Zu Missionen: Die beste Möglichkeit, in aller Seelenruhe Materialen und Zeugs zu sammeln, sind Support- und Bergungsmissionen. Gerade bei Ersteren hat man nach dem Hochfahren des Generators Vollzugriff auf die gesamte, komplett NPC-freie Station; bei Annahme der Mission bekommt man nämlich das maximale Zugriffslevel erteilt.
Heißt also: Schalt den Strom an und räum danach den ganzen Laden leer.

Ein wirklich guter Tipp zu den Werkzeugen: Der alternative Modus für das Energie-Tool, der Überladungsmodus. Statt nämlich einer Tür im normalen Modus Strom zu geben, nur damit diese einem mitteilt, dass man Level 2 braucht, damit sie sich gnädigerweise öffnet, kann man den Anschlussport auch einfach überladen, dann geht die Tür nämlich einfach auf (und kaputt).
Terminals und Geschütztürme lassen sich so ebenfalls überlasten und ausschalten.
Außerdem: Man kann ihn als Waffe benutzen. Und zwar als lautlose, sofort betäubende Waffe. Für Kill-Missionen in anfangs neutral gesonnenen Stationen ideal. Ziel-NPC ausfindig machen , einen ungesehenen Moment abpassen und mit einem schnellen Stromstoß den NPC augenblicklich außer Gefecht setzen und das ganze absolut lautlos, ohne alarmierendes Waffenfeuer.
Hat mir bislang sehr viel Zeit gespart, da so ziemlich alles andere sofort Alarm auslöst oder NPCs aufmerksam macht.
Übrigens: Man kann auch die Zugangsprofile von toten/betäubten NPCs klonen. Auf diesem Weg kann man sich ebenfalls den ein oder anderen Alarm sparen.

So viel zu meinen 20 Cents, mit laufender Alpha werden wir sicherlich noch weitere Infos zusammentragen Icon_e_biggrin
[Bild: Xeratos_ERC.png]
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#5
...danke für die Informationen und die Tiparbeit, die Du Dir machst @xeratos !
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[Bild: 112843.png]
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#6
Kein Problem, ich wage mich ja auch in die Hölle der Alpha, um neue Sachen auszuprobieren Icon_e_biggrin

Was ich in einem Anflug aus Langeweile und Risikogeilheit herausgefunden habe: Wenn man einfach so Außenposten angreift und einfach alles umlegt, was sich irgendwie bewegt, ruft die Station Verstärkung, die nach und nach eintrifft.
Das ist zwar einerseits durchaus realistisch, andererseits ist diese Verstärkung aber endlos, man kann so einen Außenposten leider nicht leerräumen oder gar (temporär) auslöschen...
Es kommen unbegrenzt so lange neue Truppentransporter und damit neue Soldaten mit immer besserer Ausrüstung, bis die "Bedrohung" tot oder entfernt ist.
Interessanterweise greifen die NPCs ausschließlich den Spieler selber an, nicht aber sein Schiff oder SRV selbst wenn die mitten in der Station stehen.
[Bild: Xeratos_ERC.png]
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#7
Mit Phase drei kam der Artemis-Anzug zum Erkunden. Der hat den DNA-Scanner an Bord, mit dem man Proben scannen kann für neue Erkundungsdaten, die man in den Stationen für Credits und Ruhm verkaufen kann.
Um solche Proben nehmen zu können, muss man erst einmal etwas finden, das man scannen kann. Am besten biologische Quellen anfliegen. Das wurde in Odyssey etwas geändert. Nach dem Scannen eines Planeten, auf dem laut VSS biologische Quellen vorhanden sein sollen, muss man diesen Planeten mit dem DSS (Detail-Oberflächenscanner) abtasten. Dann bekommt man nicht wie früher die geologischen und biologischen Quellen als POIs, sondern eine Heatmap. Grün bedeutet geringe Wahrscheinlichkeit, dunkelblau bedeutet hohe Wahrscheinlichkeit für biologische und/oder geologische Quellen (kann man durchschalten). Die Zahl der Quellen gibt dann nicht mehr wie früher die Zahl der POIs an, sondern die Anzahl an verschiedenen Erscheinungsformen. "Biologische Quellen (7)" bedeutet dann, dass dort sieben verschiedene Pflanzenarten zu finden sind.
Man fliegt also einen dunkelblauen Fleck an und findet dort solche Erscheinungen, die als Felder auftreten. Mit dem DNA-Scanner kann man dann eine Probe nehmen. Allerdings nur von einer Art gleichzeitig. Wenn man eine Pflanze anderer Art scannt, wird die erste Probe verworfen. Und man braucht drei Proben um die Daten zu vervollständigen und verkaufen zu können. Die Krux an der Sache ist, dass die drei Proben von drei verschiedenen Feldern genommen werden müssen aufgrund genetischer Vielfalt. Selbst bei den Pflanzen und Pilzen die ich gescannt habe, war das nervig. Ich stell mir vor, dass das bei den seltenen Arten, die dann wahrscheinlich ordentlich Kohle geben, ein richtiges Abenteuer auf einem Planeten werden kann.
Das Scannen läuft zurzeit noch als kleines Minigame ab, bei dem man Timing und Reaktionsvermögen braucht, aber das ist bei den Spielern so schlecht angekommen, das FDev schon angekündigt hat, dass das Minigame nicht in der Endversion auftauchen wird.

Habe übrigens auf den dritten Hotfix warten müssen, bis bei mir die Heatmap funktioniert hat.

Zudem habe ich es übrigens mal gewagt an einer Bodenstation, bei der ich zum Auftanken vorbeigeschaut habe, auszusteigen. Sprit haben sie mir gegeben, aber sobald ich einen Fuß auf den Boden gesetzt habe... Todesstrafe. Heiliger Boden.

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[Bild: 260012.jpg]

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#8
[MODERATION] in eigenes Forum ausgelagert
[Bild: Blockadefan_Mix.gif]
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#9
Ja, die Masse an Todestrafen sind da einfach noch viel zu überzogen..
[Bild: Xeratos_ERC.png]
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